Mehr als 4500 Personen in Köln warten auf ihren Aufenthaltstitel

Auf der Kundgebung am 28. Oktober vor der Kölner Ausländerbehörde in Kalk berichteten Zugewanderte und Berater*innen von ihren Erfahrungen mit der schlechten Erreichbarkeit der Ausländerbehörde und die dadurch verursachten oft menschenunwürdigen Notsituationen.

Auch die Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) und der Jugendmigrationsdienst (JMD) der AWO fordern:

  • Eine Rückkehr in die Präsenzberatung der Mitarbeitenden und insbesondere die uneingeschränkte Öffnung des Amtes;
  • Eine unmittelbare personelle Aufstockung der seit Jahren unterbesetzten Behörde;
  • Die Einrichtung eines zentralen und transparenten Beschwerdemanagements, dass eingehende Anliegen prioritär und nicht chronologisch bearbeitet;
  • Die Gewährleistung der uneingeschränkten Erreichbarkeit auch für Menschen ohne digitale Zugänge.

Ein offener Brief geht an die Stadt Köln, die Bürgermeisterin Frau Reker und Frau Blome (Stadtdirektion).

Offener Brief

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