Sie haben Interesse – so gehen wir vor:

Zunächst führen wir mit jedem Kunden eine Bedarfsanalyse durch. Hier ermitteln wir, was der Kunde beziehungsweise seine Mitarbeiter*innen benötigen.

Im Normalfall dauert die Bedarfsanalyse bis zu einem halben Tag – und im Idealfall findet sie mit allen beteiligten Mitarbeiter*innen und den Leitungskräften statt. Auf dieser Grundlage wird dann ein Design für das weitere Vorgehen entworfen und abgestimmt. Die Maßnahmen werden teilweise von Mitarbeiterinnen des IzIkÖ begleitet und dokumentiert.

All das geschieht mit dem Ziel, die Prozesse intern zu diskutieren, zu reflektieren und – auch auf theoretischer Grundlage – das IzIkÖ-Profil weiterzuentwickeln.

  • Die Kooperationsvereinbarung ist die Grundlage für die Honorarverträge mit den Referent*innen und für das weitere Vorgehen.

  • Für jede Veranstaltung liegen Evaluationsbögen und Teilnahmelisten für die späteren Zertifizierungen beziehungsweise Teilnahmebescheinigungen durch das IzIkÖ vor.

  • Material, das die Referent*innen verwenden, wird dem Kunden für die Mitarbeiter*innen nach Abschluss der Trainings zur Verfügung gestellt.

  • Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Nachhaltigkeit der Fortbildungen beziehungsweise der Coachingprozesse: Auf Wunsch werden im Anschluss an die Maßnahmen die Einrichtungen beziehungsweise ihre Teams mit Supervisionen dauerhaft begleitet.

  • Kontinuität und Qualität

    Das Institut zur Interkulturellen Öffnung gewährleistet im Kontakt mit den Trägern und Einrichtungen die detaillierte Abstimmung der Rahmenbedingungen, der Umsetzung von Veranstaltungsmodulen sowie der Dokumentation.

    Um die Qualität des IzIkÖ-Angebots sicherzustellen, stehen Ihnen feste Ansprechpartner*innen und freie Referent*innen zur Verfügung. Neben einer Ausbildung in den Fachrichtungen Psychologie, Soziale Arbeit und Wissenschaft, Jura sowie Pädagogik besitzen sie anerkannte Weiterbildungen und Zertifizierungen.

    Die IzIkÖ-Mitarbeiter*innen arbeiten kreativ und können sich in die Arbeits- und Denkwelten der Teilnehmer*innen hineinversetzen. Dabei berücksichtigen sie die schon vorhandenen interkulturellen Kompetenzen und Potenziale und verstehen es, sie wertschätzend zu nutzen, zu erweitern und als Querschnittsaufgabe zu integrieren.

    Alle Referent*innen werden – mit dem Ziel einer gemeinsamen Profilentwicklung – regelmäßig zur kollegialen Beratung eingeladen. Besonderen Wert legen wir hier auf die Thematisierung eines rassismuskritischen Umgangs mit den Inhalten, die in den verschiedenen Bereichen der interkulturellen Öffnung bearbeitet/ vermittelt werden.

  • Methode „Der 7te Sinn“

    Ein mögliches Modul innerhalb einer Trainingsreihe ist „Der 7te Sinn“. Diese Übung wurde vom IzIkÖ entwickelt, um aus verschiedenen Perspektiven zu erforschen, wie eine Einrichtung auf die Vielfalt ihrer Klient*innen eingestellt ist. In einem ersten Schritt wird darüber nachgedacht, wie die Einrichtung auf Außenstehende wirkt. Wir überlegen, ob sich Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Herkünften, Milieus und Zugehörigkeiten im Haus willkommen fühlen können. Entscheidend sind dabei die Fragen, wen unsere Angebote ansprechen – und wen wir im Blick haben.

    Nach der Theorie wird die Einrichtung besucht. Beim Gang durch die Räumlichkeiten betrachten Mitarbeiter*innen und Referent*innen die Gestaltung der Räume, die Aushänge und zum Beispiel auch das Spielzeug-, Medien- und Ernährungsangebot.

    Die Mitarbeiter*innen können unterschiedliche Perspektiven einnehmen und versetzen sich dabei in die vielfältige Klientel ihrer Einrichtung. Mit welchen unterschiedlichen Erwartungen können Eltern die Einrichtung sehen? Wie wirken die Gegenstände, die Einrichtung, die Raumgestaltung, die Botschaften auf alle Sinne? Die Wahrnehmungen werden zusammengetragen – und bei Bedarf werden Veränderungsprozesse ermittelt. Diese werden konzeptionell bearbeitet und umgesetzt.

  • Rahmenbedingungen

    Teilnehmer*innen: In Kooperation mit den Trägern/ Einrichtungen/ Diensten wird ein Seminarplan erstellt. Bei bestimmten Seminarangeboten besteht für externe Interessent*innen die Möglichkeit einer Teilnahme. Die Gruppengröße sollte 20 Personen jedoch nicht überschreiten.

    Ort: Nach Vereinbarung als Inhouse-Schulung oder extern.

    Materialien: Die bei der Fortbildung benötigten Materialien und Medien können vom Institut zur Interkulturellen Öffnung zur Verfügung gestellt werden.

    Teilnahmebestätigung und Zertifikate: Im Anschluss an das Seminar wird den Teilnehmenden auf Wunsch eine Teilnahmebestätigung bzw. ein Zertifikat ausgestellt.

    Evaluation: Alle Seminare und Fortbildungen werden im Anschluss von den Teilnehmenden beurteilt – anhand von Evaluationsbögen oder durch ein Evaluationsgespräch. Die Auswertung wird auf Wunsch transparent gemacht.

    Kosten: Die Kosten werden jeweils für die Seminarreihe mit dem Auftraggeber vereinbart.

Gefördert durch:

AWO Mittelrhein Migrationsfachdienst Migration Integration – Antirassismus Antidiskriminierungsberatung – Logo Integrationsagenturen NRW, Ministerium