Unsere Kooperation mit Einrichtungen, Ämtern und Diensten

Der verstärkte Umgang mit gesellschaftlicher Vielfalt stellt auch die Leitungs- und Führungsebene von Ämtern, Diensten und Einrichtungen vor große Herausforderungen. Neue Konzepte müssen erstellt, Organisationsabläufe verändert, Mitarbeitende sensibilisiert und geschult werden. Um alle Beteiligten optimal auf diese Situationen vorzubereiten, bietet das IzIkÖ verschiedene, passgenaue Angebote.

Coaching der Leitungsebene im Prozess der interkulturellen Öffnung und des interkulturellen Qualitätsmanagements

In einem ersten Schritt geht es um eine Umorientierung beziehungsweise um eine Veränderung der Eigenwahrnehmung und infolgedessen eine veränderte Außendarstellung, im Hinblick auf die Ansprache aller Bevölkerungsgruppen.

Gemeinsam ermitteln wir erst den individuellen Bedarf und erstellen dann verschiedene Konzepte unter anderem für:

  • die Weiterentwicklung der täglichen Organisationsabläufe

  • die Öffentlichkeitsarbeit

  • die Teamarbeit

  • die Personalentwicklung hinsichtlich Sensibilisierung für gesellschaftliche Machtverhältnisse, Ungleichheit

Dabei überprüfen wir Rahmenkonzepte und Leitsätze und passen sie dem Ziel der interkulturellen Orientierung/Öffnung an.

  • Trainingsprogramme zur Interkulturellen Kompetenzentwicklung

    Unsere Trainingsprogramme umfassen Theorie-Inputs, Übungen und Diskussionen zu gesellschaftlich relevanten Themen wie Chancengerechtigkeit, Anti-Rassismus, gesellschaftliche Machtverhältnisse, weiße Privilegien, Inklusion, Diversity Management und Genderfragen, Fluchtursachen, migrationsspezifische Kontexte.

    Diese Trainings bietet das IzIkÖ mit verschiedenen Schwerpunkten an, um Mitarbeitende zu sensibilisieren und zu schulen. Im Rahmen interkultureller Kompetenzentwicklung wird zu Selbstreflexion angeregt, u.a. durch Methoden des „Anti-Bias – Ansatzes“: Übungen, Fallbeispiele und deren Diskussion sind hilfreich bei der Klärung von Missverständnissen, Irritationen und Fehleinschätzungen, die u.a. auf Vorurteilen bzw. vorgefertigten internalisierten Bildern von Menschen, die als „anders“ konstruiert werden, beruhen. Diesen „auf die Spur“ zu kommen, ist Ziel der gemeinsamen Arbeit. Die Schwerpunkte für die Module werden mit dem Träger gemeinsam entwickelt. Sie werden so gestaltet, dass auch in die Theorie-Inputs der Referent*innen die Erfahrungen der Teilnehmenden jederzeit mit einbezogen werden und genügend Raum für Diskussionen gewährleistet ist.

  • Supervision zur Sicherung und Verbesserung der Qualität der Arbeit

    Mehr Nachhaltigkeit bei der Arbeit: um das zu erreichen, bieten wir Interessierten ein breitgestreutes Angebot von Einzel-, Gruppen-, Team- oder Leitungsschulungen an.

    Fokus ist je nach Zielvereinbarung
    • die Methodenkompetenz der professionellen Akteure,
    • die unterschiedlichen Rollenerwartungen an die Mitarbeiter*innen,
    • die Beziehung zwischen Supervisand und Klient,
    • die Zusammenarbeit im Team bzw. in der Organisation.

Auch im Anschluss an alle Veranstaltungen, Seminare und Fortbildungen bietet das IzIkÖ Supervisionen an, in denen die Bedeutung der Schulungsinhalte für die praktische Arbeit reflektiert wird. Hier können Anregungen für neue Projekte entstehen und Nachschulungsbedarf festgestellt werden.

Außerdem unterstützt das IzIkÖ mit Mediation bei Konflikten/ Irritationen/ Missverständnissen.

Gefördert durch:

AWO Mittelrhein Migrationsfachdienst Migration Integration – Antirassismus Antidiskriminierungsberatung – Logo Integrationsagenturen NRW, Ministerium